Enge Gassen, bunte Häuser, steile Treppen - das ist Valparaiso!
Gestern haben wir nun endlich mal die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den lang geplanten Tagesausflug nach Valparaiso unternommen. Wir, das sind meine Mitbewohner Deborah, Edwin, Carlos und ich.
Mit dem Bus fährt man 1,5 Stunden in westlicher Richtung, um zur bedeutendsten Hafenstadt Chiles zu gelangen.
Schon um 7.30 Uhr morgens verliessen wir schlaftrunken das Haus. Solch eine unchristliche Zeit sind wir schon lang nicht mehr gewoehnt ;o) Somit haben wir von der Fahrt auch nicht viel mitbekommen: Schlummer!
In Valparaiso angekommen sind wir erstmal zum Aufwachen über einen Flohmarkt geschlendert, wo es an diesem Sonntagmorgen von Verkäufern nur so gewuselt hat.
Lange hielt es uns vorerst nicht in der Stadt und so nahmen wir den naechsten Kleinbus zum Strand von Viña del Mar. Viña gilt als Touristenhochburg und bietet vorwiegend für die Bürger Santiago's eine beliebte Abwechslung zum städtischen Stress, Smog, Lärm und Chaos.
Derzeit hat die Saison in Chile gerade erst begonnen und der Strand war somit angenehm leer. Nachdem die Jungs das kühle Nass ausgekostet haben (Mir war es mit meiner Erkältung zu frostig), erhielt ich meine erste Stunde im Capoeira. Deborah ist super gut darin und so haben wir den gesamten Vormittag mit diesem brasilianischen Kampftanz verbracht.
Während unseres Picknicks tat sich leider plötzlich der Himmel auf und es regnete bis zum Abend. Somit hat sich unser Aufenthalt anders gestaltet, als wir geplant haben. In einem Restaurant in Viña warteten wir vergebens darauf, dass sich die dicken Wolken mit dem Regen verziehen.
Letztendlich blieb uns nichts anderes übrig, als die Stadt Valparaiso's bei Regen kennen zu lernen. Doch die besondere Atmosphäre der Stadt ist trotzdem gut spürbar gewesen; Valparaiso hat einfach Charme...
...es sind die Ecken und Winkel; es sind die Stufen und Treppen, die auf über fünfzig Hügel hinauf- und wieder hinabführen; es sind die dicht gedrängten bunten Häuser, die sich wie durch ein Wunder an den steilen Hängen festhalten; es sind die altmodischen, aber romantischen Standseilbahnen, die den Bewohnern für ein paar Pesos einen anstrengenden Aufstieg ersparen - kurz, es ist das liebenswürdige und bunte Durcheinander, das das Bild dieser Stadt bestimmt.
Mit passendem Zitat möchte ich mich für heute verabschieden:
„Treppen! Keine Stadt hat sie in ihrer Geschichte so verschwendet und aufgeblättert, hat sie in ihrem Angesicht so ausgestreut und vereint wie Valparaíso. Wenn wir alle Treppen Valparaísos begangen haben, sind wir um die Welt gereist“ (Pablo Neruda)
P.S. Ich möchte mich ganz herzlich bei "MacGuffin" für die Postkarte aus der Schweiz bedanken. Ich freue mich sehr, daß meine Reiseberichte auch außerhalb meines Freundes- und Bekanntenkreises verfolgt werden und eine Portion Reisefieber wecken!
Mit dem Bus fährt man 1,5 Stunden in westlicher Richtung, um zur bedeutendsten Hafenstadt Chiles zu gelangen.
Schon um 7.30 Uhr morgens verliessen wir schlaftrunken das Haus. Solch eine unchristliche Zeit sind wir schon lang nicht mehr gewoehnt ;o) Somit haben wir von der Fahrt auch nicht viel mitbekommen: Schlummer!
In Valparaiso angekommen sind wir erstmal zum Aufwachen über einen Flohmarkt geschlendert, wo es an diesem Sonntagmorgen von Verkäufern nur so gewuselt hat.
Lange hielt es uns vorerst nicht in der Stadt und so nahmen wir den naechsten Kleinbus zum Strand von Viña del Mar. Viña gilt als Touristenhochburg und bietet vorwiegend für die Bürger Santiago's eine beliebte Abwechslung zum städtischen Stress, Smog, Lärm und Chaos.
Derzeit hat die Saison in Chile gerade erst begonnen und der Strand war somit angenehm leer. Nachdem die Jungs das kühle Nass ausgekostet haben (Mir war es mit meiner Erkältung zu frostig), erhielt ich meine erste Stunde im Capoeira. Deborah ist super gut darin und so haben wir den gesamten Vormittag mit diesem brasilianischen Kampftanz verbracht.
Während unseres Picknicks tat sich leider plötzlich der Himmel auf und es regnete bis zum Abend. Somit hat sich unser Aufenthalt anders gestaltet, als wir geplant haben. In einem Restaurant in Viña warteten wir vergebens darauf, dass sich die dicken Wolken mit dem Regen verziehen.
Letztendlich blieb uns nichts anderes übrig, als die Stadt Valparaiso's bei Regen kennen zu lernen. Doch die besondere Atmosphäre der Stadt ist trotzdem gut spürbar gewesen; Valparaiso hat einfach Charme...
...es sind die Ecken und Winkel; es sind die Stufen und Treppen, die auf über fünfzig Hügel hinauf- und wieder hinabführen; es sind die dicht gedrängten bunten Häuser, die sich wie durch ein Wunder an den steilen Hängen festhalten; es sind die altmodischen, aber romantischen Standseilbahnen, die den Bewohnern für ein paar Pesos einen anstrengenden Aufstieg ersparen - kurz, es ist das liebenswürdige und bunte Durcheinander, das das Bild dieser Stadt bestimmt.
Mit passendem Zitat möchte ich mich für heute verabschieden:
„Treppen! Keine Stadt hat sie in ihrer Geschichte so verschwendet und aufgeblättert, hat sie in ihrem Angesicht so ausgestreut und vereint wie Valparaíso. Wenn wir alle Treppen Valparaísos begangen haben, sind wir um die Welt gereist“ (Pablo Neruda)
P.S. Ich möchte mich ganz herzlich bei "MacGuffin" für die Postkarte aus der Schweiz bedanken. Ich freue mich sehr, daß meine Reiseberichte auch außerhalb meines Freundes- und Bekanntenkreises verfolgt werden und eine Portion Reisefieber wecken!
sylvia - 3. Okt, 23:00
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