Der Ausflug zur Grünen Lagune
Soeben bin ich aus Valparaiso zurück gekommen, genauer gesagt von der Grünen Lagune - "Laguna Verde".
Es war ganz fantastisch, denn nun habe ich auch das richtig traditionelle Chile ein bisschen kennen lernen können.
In Laguna Verde leben die Großeltern von meinem Freund Ariel. Es ist ein winzig kleines chilenisches Dorf direkt an der Küste unweit von Valparaiso.
Am Sonntag Abend sind wir da angekommen und auch gleich auf eine "Fonda" gegangen. Das ist sowas wie ein Festzelt, wo getanzt und getrunken wird. Die gibt es für die Feiertage überall, wobei immer mächtig was los ist.
Ich war sicherlich die einzige "Gringa" (Ausländerin) auf diesem Fest. Natürlich hatte Ariel keine Gnade und ich musste die volkstümlichen Taenze mittanzen. War das ein Vergnügen für die Chilenen! :o) Haha
Aber Spass machte es auch mir auf jeden Fall...
Nach dem Tanz sind wir dann früh bis 6 Uhr morgens noch an den Strand gegangen, wo ich etwas benebelt vom chilenischen "Chicha" (eine Art süßer Wein) gleich mal bis zu den Knien im Wasser stand, weil mich eine Welle eiskalt erwischt hatte: Prima!
Am Montag haben wir erstmal ausgeschlafen und deftig gefrühstückt, bevor wir am Strand spazieren und auf den Felsen klettern waren. Dann sind wir zu einem Rodeo gegangen. Die gesamte Dorfgemeinschaft hat sich dazu zusammen gefunden. Die Männer ritten in Trachten (Hüte, Ponchos und Reitstiefel mit Sporen) auf ihren Pferden und werden "Huasos" genannt, was ungefähr den nordamerikanischen Cowboys entspricht. In einer kreisähnlichen Arena werden Rinder zusammengetrieben und gefangen, allerdings nicht wie in Spanien blutig masakriert. Ich bin kein Fan von solchen Sachen, aber hier machen schon die kleinsten chilenischen Jungs mit auf riesigen Pferden (siehe die neuesten Fotos!!!).
Das hat natürlich Lust gemacht selbst zu reiten und so hat Ariel kurzerhand ein Pferd organisiert und mir am Strand eine kurze Einführung ins Reiten gegeben. Das hat mir so gut gefallen, dass wir bald einen Tagesausritt unternehmen wollen.
Da Ariels Großmutter in dieser Woche Geburtstag hat, haben wir Abends noch mit der gesamten Familie gefeiert. Es gab leckeren Kuchen, viel Fleisch vom Grill und die typischen Empanadas, natürlich auch wieder auf ganz traditionelle Weise. Sind alles so liebe Leute, die sich trotz meiner Verständigungsprobleme sehr für Deutschland und mich interessiert haben.
Den Abend haben Ariel und ich dann wieder auf einer Fonda ausklingen lassen, allerdings etwas ruhiger, denn morgens ging es zeitig wieder nach Santiago zurück.
Nun sitz ich im Goethe-Institut, wo ich gleich mit meinen Mitbewohnern "Pünktchen und Anton" im Kino schauen werde. Da das deutsche Programmkino hier kostenlos ist, steht ein Besuch fuer unsere WG mindestens einmal wöchentlich an.
Es war ganz fantastisch, denn nun habe ich auch das richtig traditionelle Chile ein bisschen kennen lernen können.
In Laguna Verde leben die Großeltern von meinem Freund Ariel. Es ist ein winzig kleines chilenisches Dorf direkt an der Küste unweit von Valparaiso.
Am Sonntag Abend sind wir da angekommen und auch gleich auf eine "Fonda" gegangen. Das ist sowas wie ein Festzelt, wo getanzt und getrunken wird. Die gibt es für die Feiertage überall, wobei immer mächtig was los ist.
Ich war sicherlich die einzige "Gringa" (Ausländerin) auf diesem Fest. Natürlich hatte Ariel keine Gnade und ich musste die volkstümlichen Taenze mittanzen. War das ein Vergnügen für die Chilenen! :o) Haha
Aber Spass machte es auch mir auf jeden Fall...
Nach dem Tanz sind wir dann früh bis 6 Uhr morgens noch an den Strand gegangen, wo ich etwas benebelt vom chilenischen "Chicha" (eine Art süßer Wein) gleich mal bis zu den Knien im Wasser stand, weil mich eine Welle eiskalt erwischt hatte: Prima!
Am Montag haben wir erstmal ausgeschlafen und deftig gefrühstückt, bevor wir am Strand spazieren und auf den Felsen klettern waren. Dann sind wir zu einem Rodeo gegangen. Die gesamte Dorfgemeinschaft hat sich dazu zusammen gefunden. Die Männer ritten in Trachten (Hüte, Ponchos und Reitstiefel mit Sporen) auf ihren Pferden und werden "Huasos" genannt, was ungefähr den nordamerikanischen Cowboys entspricht. In einer kreisähnlichen Arena werden Rinder zusammengetrieben und gefangen, allerdings nicht wie in Spanien blutig masakriert. Ich bin kein Fan von solchen Sachen, aber hier machen schon die kleinsten chilenischen Jungs mit auf riesigen Pferden (siehe die neuesten Fotos!!!).
Das hat natürlich Lust gemacht selbst zu reiten und so hat Ariel kurzerhand ein Pferd organisiert und mir am Strand eine kurze Einführung ins Reiten gegeben. Das hat mir so gut gefallen, dass wir bald einen Tagesausritt unternehmen wollen.
Da Ariels Großmutter in dieser Woche Geburtstag hat, haben wir Abends noch mit der gesamten Familie gefeiert. Es gab leckeren Kuchen, viel Fleisch vom Grill und die typischen Empanadas, natürlich auch wieder auf ganz traditionelle Weise. Sind alles so liebe Leute, die sich trotz meiner Verständigungsprobleme sehr für Deutschland und mich interessiert haben.
Den Abend haben Ariel und ich dann wieder auf einer Fonda ausklingen lassen, allerdings etwas ruhiger, denn morgens ging es zeitig wieder nach Santiago zurück.
Nun sitz ich im Goethe-Institut, wo ich gleich mit meinen Mitbewohnern "Pünktchen und Anton" im Kino schauen werde. Da das deutsche Programmkino hier kostenlos ist, steht ein Besuch fuer unsere WG mindestens einmal wöchentlich an.
sylvia - 20. Sep, 17:44
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
