Barfuss durch den Regenwald
Es war so traumhaft...
Heute morgen habe ich bei meinem Morgenkaffee einen echten Aborigine kennen gelernt, sozusagen einen eingebuergerten!
Die wirklichen Aborigine-Staemme leben eher bedauernswert. Ihrer Kultur und ihres Landes beraubt, leben sie in sogenannten Communties und werden in Lebensformen reingepresst, die sie nicht akzeptieren. Das resultiert oft in Resignation, Alkoholismus und Gewaltaetigkeit.
Aber George war ganz anders. Er ist Kuenstler und malt fuer wohlhabende Leute, spielt das Dideridoo und organisiert spirituelle Feste. Halt ein richtiger Ueberlebenskuenstler, der auch schon die gesamte Welt bereist hat, inklusive Deutschland.
George ist sicherlich 60 Jahre alt und superdick, sah aus wie ein Weihnachtsmann auf Sommerferien...
Er hat mich jedenfalls eingeladen zu einer entlegenen Grotte zu fahren. Da ihn alle Leute aus der Umgebung kannten, bin ich ohne Bedenken mitgefahren.
Es ging erstmal mit dem Auto 20 Minuten querfeldein und dann zu Fuss (ohne Schuhe) nochmal 15 Minuten durch den Regenwald. Das war so schoen! Es gab keinen richtigen Weg, nur einen Matschpfad. Von den Baeumen hingen stachelige Zweige runter, sodass der Weg wirklich abenteuerlich wurde. Ein Wildschwein lief 5 Meter neben uns, ohne sich auch nur im mindesten gestoert zu fuehlen. Aber der Anblick war gediegen: kristallklares Wasser, meterhohe Baeume und ein kleiner Strand. Das Wasser war erstaunlicherweise total warm. Als ich dort baden gegangen bin, hat George das Digeridoo gespielt: ein einmaliges Erlebnis!!!
Der Regenwald ist einer der aeltesten weltweit. Angeblich ist er noch ein Ueberbleibsel des godwanischen Waldes. Godwana ist der Urkontinent, von dem sich Australien durch die Kontinentaldrift abgespalten hat.
Es gibt noch immer eine riesige Artenvielfalt an Flora und Fauna.
Heute sind wir dann auf dem Daintree Fluss auf Entdeckungstour gewesen. Wir haben einige Krokodile gesehen, darunter auch ein kleines Baby. Der Reisefuehrer hatte Augen wie ein Fuchs, der hat die kleinsten Schlangen auf einem Baum gesehen. Selbst wenn er mit dem Finger drauf gezeigt hat, war es fuer mich echt schwer die Tiere zu erkennen.
Nun habe ich noch 4 Stunden bis mein Bus nach Townsville faehrt...
Heute morgen habe ich bei meinem Morgenkaffee einen echten Aborigine kennen gelernt, sozusagen einen eingebuergerten!
Die wirklichen Aborigine-Staemme leben eher bedauernswert. Ihrer Kultur und ihres Landes beraubt, leben sie in sogenannten Communties und werden in Lebensformen reingepresst, die sie nicht akzeptieren. Das resultiert oft in Resignation, Alkoholismus und Gewaltaetigkeit.
Aber George war ganz anders. Er ist Kuenstler und malt fuer wohlhabende Leute, spielt das Dideridoo und organisiert spirituelle Feste. Halt ein richtiger Ueberlebenskuenstler, der auch schon die gesamte Welt bereist hat, inklusive Deutschland.
George ist sicherlich 60 Jahre alt und superdick, sah aus wie ein Weihnachtsmann auf Sommerferien...
Er hat mich jedenfalls eingeladen zu einer entlegenen Grotte zu fahren. Da ihn alle Leute aus der Umgebung kannten, bin ich ohne Bedenken mitgefahren.
Es ging erstmal mit dem Auto 20 Minuten querfeldein und dann zu Fuss (ohne Schuhe) nochmal 15 Minuten durch den Regenwald. Das war so schoen! Es gab keinen richtigen Weg, nur einen Matschpfad. Von den Baeumen hingen stachelige Zweige runter, sodass der Weg wirklich abenteuerlich wurde. Ein Wildschwein lief 5 Meter neben uns, ohne sich auch nur im mindesten gestoert zu fuehlen. Aber der Anblick war gediegen: kristallklares Wasser, meterhohe Baeume und ein kleiner Strand. Das Wasser war erstaunlicherweise total warm. Als ich dort baden gegangen bin, hat George das Digeridoo gespielt: ein einmaliges Erlebnis!!!
Der Regenwald ist einer der aeltesten weltweit. Angeblich ist er noch ein Ueberbleibsel des godwanischen Waldes. Godwana ist der Urkontinent, von dem sich Australien durch die Kontinentaldrift abgespalten hat.
Es gibt noch immer eine riesige Artenvielfalt an Flora und Fauna.
Heute sind wir dann auf dem Daintree Fluss auf Entdeckungstour gewesen. Wir haben einige Krokodile gesehen, darunter auch ein kleines Baby. Der Reisefuehrer hatte Augen wie ein Fuchs, der hat die kleinsten Schlangen auf einem Baum gesehen. Selbst wenn er mit dem Finger drauf gezeigt hat, war es fuer mich echt schwer die Tiere zu erkennen.
Nun habe ich noch 4 Stunden bis mein Bus nach Townsville faehrt...
sylvia - 11. Jun, 10:42
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