Nicht zu toppen
Mittlerweile hat sich unser Winterurlaub zu einem reinen sommerlichen Fruehlingsurlaub gemausert. Conny erlebt hier sozusagen ihren 2. Fruehling und wahrscheinlich einen waermeren 'Sommer' als in Deutschland, grinz! Waehrend alles blueht und duftet, treibt uns die warme Sonne immer oefter an Neuseelands Straende.
Wie wir erfahren haben, ist dieser Juli der 2. waermste in Neuseeland seit Aufzeichnung der Temperaturen.
Aber nun alles der Reihe nach: knuepfen wir am Abend nach unserem letzten Eintrag an. Conny hatte eine eher unruhige Nacht, denn meine Ueberraschungs-Morgens-Geburtstagsparty musste vorbereitet werden.
Und das hat sich auch gelohnt: so einen wunderschoenen Morgengruss mit Kuchen, Kerzen, Luftballons und Geschenken gibts kein 2. Mal: Viiiiielen Dank!!!!!
Wir fruehstueckten an diesem Morgen das erste Mal unter freiem Himmel, natuerlich im Schlafanzug und direkt am Meer.
Gemaess unseres straffen Zeitplanes verliessen wir daraufhin gleich das an der Hawkes Bay gelegene Gisborne, wo James Cook 1769 als erster Weisser Neuseeland betrat.
Es ging in nordwestlicher Richtung nach Opotiki. Nach einer kleinen Kaffeepause fuhren wir von da aus weiter ueber Opohe zu unserem Tagesziel: Whakatane. Wir waren an der Bay of Plenty angekommen!
Der gesamte Osten der Nordinsel ist auch heute noch 'Maori-Land' (mit einem Bevoelkerungsanteil von 27 %) und bietet oft die Moeglichkeit in authentischer Atmosphaere den heutigen Alltag der Ureinwohner zu erleben. So hatten wir in Whakatane das Glueck auf eine Reisegruppe zu treffen, die eine Maorihoehle besuchten. Der maorische Reisefuehrer hiess uns herzlich willkommen und begruesste uns auf traditionelle Art mit einem Nasenstubs.
Die Begehung der Hoehle wurde mit seinen Gesaengen begleitet und war sehr andaechtig und ergreifend fuer uns.
So ging der Geburtstag schnell vorueber und zur Feier des Tages sollte auch mal zuenftig gespeist werden. Im 'besten' Restaurant der Stadt, dem Wharf Shed (Werftschuppen) mussten wir sogar auf einen Tisch warten. Aber dafuer war das Abendmahl um so koestlicher: frischer Fisch und neuseelaendischer Sauvignon vom Marlborough Sound. Vom Dessert wollen wir gar nicht sprechen, sonst werdet ihr noch neidischer: wir sagen nur BAILEYS CREME BRULEE und ZITRONENKAESEKUCHEN mit Eis!!!! :o)))
Am Donnerstag fuhren wir wieder in nordwestlicher Richtung zur Coromandelhalbinsel mit ihren traumhaften Bilderbuchlandschaften. Am Waihi-Strand machten wir den ersten Stop zum picknicken, am Strand von Onemana dann die naechste Pause. Wir hangelten uns foermlich von Sandstrand zu Sandstrand und von Eiscreme zu Eiscreme.
Am Hot Water Beach wollten wir dann unser Nachtlager errichten. Bei Ebbe kann man dort im Watt graben, woraufhin sich die Gruben mit warmen Wasser fuellen. Dieses stammt aus einem Heisswasserreservoir, welches auf Grund vulkanischer Taetigkeit entstanden ist.
Vor der Nachtruhe ging es allerdings noch auf einen abendlichen Spaziergang an die Cathedral Cove, welche die Brandung in den Kalkstein gegraben hat.
Die Nacht am Hot Water Beach war ganz verregnet, aber am naechsten Morgen war alles wieder gut: wie soll es anders sein :)
Die Naechte werden immer waermer und wir brauchen unsere Decken fast nicht mehr.
Am Freitag sind wir noch ein Stueck auf der Coromandel Halbinsel nach Norden bis Whitianga gefahren und dann quer ueber die Insel ueber eine unasphaltierte und mal wieder sehr holprige Strasse. Das sind wir schon gar nicht mehr gewoehnt, denn auf der Nordinsel gab es bisher nur Highwayraserei. Naja selbstverstaendlich halten wir uns an die Hoechstgeschwindigkeit von 100 km/h.
An der Westkueste der Coromandel Halbinsel entlang ging es in Richtung Thames nach Totora. Dort haben wir uns kurz ein 'maorisches Pa' angeschaut. Diese Anlagen dienten im Kriegsfall als Schutz.
Auf dem Highway 1 fuhren wir in Richtung Auckland und genossen einen ersten Blick auf die riesige Stadt, die uns noch erwartet und auf die wir uns auch schon sehr freuen.
In einem Kuestenvorort von Auckland: Orewa gab es 'bisher' die groesste Eisportion ueberhaupt. Wir schlenderten am Strand vom Hauraki Gulf und bestaunten die Kuenste der paraglidenden Surfer.
Ueber Whangarei folgten wir der Hauptverbindungsstrasse in den Norden. Auf dem Weg legten wir natuerlich eine Toilettenpause in Kawakawa ein. WARUM?? Weil es dort eine oeffentliche Hundertwasser-Toilettenanlage gibt: deshalb!!
Der Kuenstler und Architekt Frederick Hundertwasser lebte nach seiner Einbuergerung in dieser Region und liegt dort auf seinem Landsitz begraben.
Im Sauseschritt kamen wir dann zur klimatisch beguenstigten Bay of Island, wo wir in Paihia naechtigten und mal wieder unter freiem Himmel speisen konnten - sowohl unter Mondlicht als auch unter Sonnenschein!!!
Die Bay of Island ist durch ihre Geschichte sehr bedeutend fuer Neuseeland: Hier konzentrierten sich erste maorische Siedlungen, Territorialkaempfe und politische Diskussionen zwischen Pakehas (weisse Siedler) und Ureinwohnern.
Wie ihr seht hat die Nordinsel genau soviel zu bieten wie der Sueden, nur leider fehlt uns die Zeit fuer eine intensive Erkundung. Die letzten Tage laufen an, fuer uns total unvorstellbar. Wehmuetig lassen immer unsere Erinnerungen Revue passieren und koennen gar nicht glauben, was wir in den letzten sechs Wochen alles gesehen und erlebt haben!!
Haben uns so an die Reiseroutine gewoehnt, dass es komisch sein wird ohne diese weiter leben zu koennen ;)
Wie wir erfahren haben, ist dieser Juli der 2. waermste in Neuseeland seit Aufzeichnung der Temperaturen.
Aber nun alles der Reihe nach: knuepfen wir am Abend nach unserem letzten Eintrag an. Conny hatte eine eher unruhige Nacht, denn meine Ueberraschungs-Morgens-Geburtstagsparty musste vorbereitet werden.
Und das hat sich auch gelohnt: so einen wunderschoenen Morgengruss mit Kuchen, Kerzen, Luftballons und Geschenken gibts kein 2. Mal: Viiiiielen Dank!!!!!
Wir fruehstueckten an diesem Morgen das erste Mal unter freiem Himmel, natuerlich im Schlafanzug und direkt am Meer.
Gemaess unseres straffen Zeitplanes verliessen wir daraufhin gleich das an der Hawkes Bay gelegene Gisborne, wo James Cook 1769 als erster Weisser Neuseeland betrat.
Es ging in nordwestlicher Richtung nach Opotiki. Nach einer kleinen Kaffeepause fuhren wir von da aus weiter ueber Opohe zu unserem Tagesziel: Whakatane. Wir waren an der Bay of Plenty angekommen!
Der gesamte Osten der Nordinsel ist auch heute noch 'Maori-Land' (mit einem Bevoelkerungsanteil von 27 %) und bietet oft die Moeglichkeit in authentischer Atmosphaere den heutigen Alltag der Ureinwohner zu erleben. So hatten wir in Whakatane das Glueck auf eine Reisegruppe zu treffen, die eine Maorihoehle besuchten. Der maorische Reisefuehrer hiess uns herzlich willkommen und begruesste uns auf traditionelle Art mit einem Nasenstubs.
Die Begehung der Hoehle wurde mit seinen Gesaengen begleitet und war sehr andaechtig und ergreifend fuer uns.
So ging der Geburtstag schnell vorueber und zur Feier des Tages sollte auch mal zuenftig gespeist werden. Im 'besten' Restaurant der Stadt, dem Wharf Shed (Werftschuppen) mussten wir sogar auf einen Tisch warten. Aber dafuer war das Abendmahl um so koestlicher: frischer Fisch und neuseelaendischer Sauvignon vom Marlborough Sound. Vom Dessert wollen wir gar nicht sprechen, sonst werdet ihr noch neidischer: wir sagen nur BAILEYS CREME BRULEE und ZITRONENKAESEKUCHEN mit Eis!!!! :o)))
Am Donnerstag fuhren wir wieder in nordwestlicher Richtung zur Coromandelhalbinsel mit ihren traumhaften Bilderbuchlandschaften. Am Waihi-Strand machten wir den ersten Stop zum picknicken, am Strand von Onemana dann die naechste Pause. Wir hangelten uns foermlich von Sandstrand zu Sandstrand und von Eiscreme zu Eiscreme.
Am Hot Water Beach wollten wir dann unser Nachtlager errichten. Bei Ebbe kann man dort im Watt graben, woraufhin sich die Gruben mit warmen Wasser fuellen. Dieses stammt aus einem Heisswasserreservoir, welches auf Grund vulkanischer Taetigkeit entstanden ist.
Vor der Nachtruhe ging es allerdings noch auf einen abendlichen Spaziergang an die Cathedral Cove, welche die Brandung in den Kalkstein gegraben hat.
Die Nacht am Hot Water Beach war ganz verregnet, aber am naechsten Morgen war alles wieder gut: wie soll es anders sein :)
Die Naechte werden immer waermer und wir brauchen unsere Decken fast nicht mehr.
Am Freitag sind wir noch ein Stueck auf der Coromandel Halbinsel nach Norden bis Whitianga gefahren und dann quer ueber die Insel ueber eine unasphaltierte und mal wieder sehr holprige Strasse. Das sind wir schon gar nicht mehr gewoehnt, denn auf der Nordinsel gab es bisher nur Highwayraserei. Naja selbstverstaendlich halten wir uns an die Hoechstgeschwindigkeit von 100 km/h.
An der Westkueste der Coromandel Halbinsel entlang ging es in Richtung Thames nach Totora. Dort haben wir uns kurz ein 'maorisches Pa' angeschaut. Diese Anlagen dienten im Kriegsfall als Schutz.
Auf dem Highway 1 fuhren wir in Richtung Auckland und genossen einen ersten Blick auf die riesige Stadt, die uns noch erwartet und auf die wir uns auch schon sehr freuen.
In einem Kuestenvorort von Auckland: Orewa gab es 'bisher' die groesste Eisportion ueberhaupt. Wir schlenderten am Strand vom Hauraki Gulf und bestaunten die Kuenste der paraglidenden Surfer.
Ueber Whangarei folgten wir der Hauptverbindungsstrasse in den Norden. Auf dem Weg legten wir natuerlich eine Toilettenpause in Kawakawa ein. WARUM?? Weil es dort eine oeffentliche Hundertwasser-Toilettenanlage gibt: deshalb!!
Der Kuenstler und Architekt Frederick Hundertwasser lebte nach seiner Einbuergerung in dieser Region und liegt dort auf seinem Landsitz begraben.
Im Sauseschritt kamen wir dann zur klimatisch beguenstigten Bay of Island, wo wir in Paihia naechtigten und mal wieder unter freiem Himmel speisen konnten - sowohl unter Mondlicht als auch unter Sonnenschein!!!
Die Bay of Island ist durch ihre Geschichte sehr bedeutend fuer Neuseeland: Hier konzentrierten sich erste maorische Siedlungen, Territorialkaempfe und politische Diskussionen zwischen Pakehas (weisse Siedler) und Ureinwohnern.
Wie ihr seht hat die Nordinsel genau soviel zu bieten wie der Sueden, nur leider fehlt uns die Zeit fuer eine intensive Erkundung. Die letzten Tage laufen an, fuer uns total unvorstellbar. Wehmuetig lassen immer unsere Erinnerungen Revue passieren und koennen gar nicht glauben, was wir in den letzten sechs Wochen alles gesehen und erlebt haben!!
Haben uns so an die Reiseroutine gewoehnt, dass es komisch sein wird ohne diese weiter leben zu koennen ;)
sylvia - 20. Aug, 06:43
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Uli Wilde - 22. Aug, 08:10
Gruß aus Weinböhla
Ihr lieben Mädels, einen herzlichen Gruß aus der Heimat. Wir sind wohlbehalten aus den Alpen zurückgekehrt. Die Sonne meinte es 5 Tage gut mit uns und so haben wir eine herrliche Zeit in den Südtiroler Alpen verbracht. Leider fing es am Freitag abend unentwegt zu gießen an. Am Sonnabend lag auf den Gipfeln Schnee, zum Glück waren wir ins Tal gestiegen und haben in einer gemütlichen Pension in guten Betten gelegen als das Unwetter niederging. Da es keine Aussicht auf Wetterbesserung gab, hatten wir uns entschlossen schon gestern zurückzufahren. Der Regen begleitete uns bis ins Frankenland. Liebe Conni, wir wünschen Dir einen guten Heimflug (Kai erwartet Dich schon sehnsüchtig), Sylvia eine guten Start zum nächsten Kontinent und viele spannende Erlebnisse und Euch beiden nicht so einen großen Abschiedsschmerz. Seid herzlichst gegrüßt von Uli und allen Wilden.

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