Todos los Santos
Der heutige Tag ist mal wieder ein Nationalfeiertag in Chile.
Allerdings wird "Todos los Santos" oder auch "El día de los muertos" (entspricht in etwa Allerheiligen) im gesamten lateinamerikanischen Kontinent gefeiert. Seinen Ursprung findet der Tag bereits in praehispanischer Zeit im Reich der Azteken (ungefaehr im heutigen Mexiko). Im Zuge der spanischen Conquista und der damit verbundenen Auferlegung des katholischen Glaubens, wurde das Fest der Eingeborenen mit den katholischen Vorstellungen vermischt.
Es gibt jedoch noch immer grosse Unterschiede in Lateinamerika, in welcher Art dieses Fest gefeiert wird. In Laendern mit grossem Einfluss der indigenen Bevoelkerung (Bolivien, Guatemala etc.) werden viele traditionelle Braeuche gewahrt.
So werden Altare in den Haeusern der Familien errichtet, auf denen sogenannte Opfergaben (Suessigkeiten, Zigarren oder Schnaps) fuer die Toten angeboten werden. Es existiert der Glaube, dass in der Nacht die Verstorbenen fuer eine kurze Zeit in das Heim zurueck kehren.
Die gesamten Festlichkeiten werden, vorallem in kleinen Doerfern, von allen Bewohnern begangen, wobei die Tueren zu den privaten Haeusern offen stehen und ein Gang zum Friedhof dazu gehoert.
In Santiago ist dies natuerlich nicht so traditionell. Zum einen ist der Anteil der indigenen Bevoelkerung hier sehr gering und zum anderen finden solche gesellschaftlichen Ereignisse, wenn ueberhaupt, dann in kleinerem Rahmen statt. Wer wuerde hier schon seine Tueren unverschlossen lassen?!
Deshalb stand fuer uns fest, dass ein Gang zum Generalfriedhof unabdingbar war. Zum einen interessierte mich natuerlich, wie so ein Grossfriedhof in Lateinamerika angelegt ist und zum anderen wollte ich miterleben, wie die Bewohner Santiagos ihrer Toten gedenken. Ausserdem befinden sich auf diesem Friedhof die letzten Ruhestaetten vieler bedeutender Chilenen.
Der "Cementerio General" befindet sich im Norden der Stadt auf einem riesigem Areal und wirkt wie eine kleine Stadt in sich. Es gibt betonierte Strassen, wovon links und rechts mehrstoeckige Gruften abgehen. Das ist schon ein seltsamer Anblick!!! Auch hier wird der Unterschied zwischen armen und reichen Menschen klar. Die Gruften von wohlbetuchten Menschen sind mondaen und riesig, waehrend die aermeren Leute in diesen mehrstoeckigen Haeusern bestattet werden. Viele Baeume saeumen die Anlage und spenden Schatten.
Der heutige Andrang war immens, wobei es teilweise den Anschein einer Festwiese hatte. Ueberall gab es Erfrischungen und Knabbereien. Die Blumenhaendler hatten machten ein riesiges Geschaeft.
Am Samstag Morgen fahre ich mit Edwin, Debbie und deren Eltern fuer 4 Tage nach Mendoza in Argentinien. Von dieser Reise werde ich sicherlich wieder einiges zu berichten haben und vorallem auch neue Fotos einstellen.
Seit heute befinden sich im Fotoalbum weitere Bilder von der Tanzveranstaltung (unter anderem auch von meinem peinlichen Auftritt), sowie vom Friedhof "Cementerio General".
Allerdings wird "Todos los Santos" oder auch "El día de los muertos" (entspricht in etwa Allerheiligen) im gesamten lateinamerikanischen Kontinent gefeiert. Seinen Ursprung findet der Tag bereits in praehispanischer Zeit im Reich der Azteken (ungefaehr im heutigen Mexiko). Im Zuge der spanischen Conquista und der damit verbundenen Auferlegung des katholischen Glaubens, wurde das Fest der Eingeborenen mit den katholischen Vorstellungen vermischt.
Es gibt jedoch noch immer grosse Unterschiede in Lateinamerika, in welcher Art dieses Fest gefeiert wird. In Laendern mit grossem Einfluss der indigenen Bevoelkerung (Bolivien, Guatemala etc.) werden viele traditionelle Braeuche gewahrt.
So werden Altare in den Haeusern der Familien errichtet, auf denen sogenannte Opfergaben (Suessigkeiten, Zigarren oder Schnaps) fuer die Toten angeboten werden. Es existiert der Glaube, dass in der Nacht die Verstorbenen fuer eine kurze Zeit in das Heim zurueck kehren.
Die gesamten Festlichkeiten werden, vorallem in kleinen Doerfern, von allen Bewohnern begangen, wobei die Tueren zu den privaten Haeusern offen stehen und ein Gang zum Friedhof dazu gehoert.
In Santiago ist dies natuerlich nicht so traditionell. Zum einen ist der Anteil der indigenen Bevoelkerung hier sehr gering und zum anderen finden solche gesellschaftlichen Ereignisse, wenn ueberhaupt, dann in kleinerem Rahmen statt. Wer wuerde hier schon seine Tueren unverschlossen lassen?!
Deshalb stand fuer uns fest, dass ein Gang zum Generalfriedhof unabdingbar war. Zum einen interessierte mich natuerlich, wie so ein Grossfriedhof in Lateinamerika angelegt ist und zum anderen wollte ich miterleben, wie die Bewohner Santiagos ihrer Toten gedenken. Ausserdem befinden sich auf diesem Friedhof die letzten Ruhestaetten vieler bedeutender Chilenen.
Der "Cementerio General" befindet sich im Norden der Stadt auf einem riesigem Areal und wirkt wie eine kleine Stadt in sich. Es gibt betonierte Strassen, wovon links und rechts mehrstoeckige Gruften abgehen. Das ist schon ein seltsamer Anblick!!! Auch hier wird der Unterschied zwischen armen und reichen Menschen klar. Die Gruften von wohlbetuchten Menschen sind mondaen und riesig, waehrend die aermeren Leute in diesen mehrstoeckigen Haeusern bestattet werden. Viele Baeume saeumen die Anlage und spenden Schatten.
Der heutige Andrang war immens, wobei es teilweise den Anschein einer Festwiese hatte. Ueberall gab es Erfrischungen und Knabbereien. Die Blumenhaendler hatten machten ein riesiges Geschaeft.
Am Samstag Morgen fahre ich mit Edwin, Debbie und deren Eltern fuer 4 Tage nach Mendoza in Argentinien. Von dieser Reise werde ich sicherlich wieder einiges zu berichten haben und vorallem auch neue Fotos einstellen.
Seit heute befinden sich im Fotoalbum weitere Bilder von der Tanzveranstaltung (unter anderem auch von meinem peinlichen Auftritt), sowie vom Friedhof "Cementerio General".
sylvia - 2. Nov, 16:53
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