Das Wuschelkopfhaus (La Chascona)
Wer die Moeglichkeit hat, ein Land ueber einen laengeren Zeitraum kennen zu lernen, der trifft ueber kurz oder lang auf deren Helden und Idole.
In Chile wurde ich schon gleich zu Anfang auf verschiedene Persoenlichkeiten aufmerksam.
Beispielsweise auf den Folkoriker Victor Hara, der unter Pinochets Militaerputsch grausam gefoltert und ermordet wurde.
Ich persoenlich empfinde Chile als ein Land voller Poeten, Dichter und Liedermacher. Roberto Bolano, Gabriela Mistral und Violetta Parra, um nur einige Namen zu nennen.
Der Nationalheld Chiles ist jedoch der Dichter Pablo Neruda. Waehrend meines Aufenthaltes in diesem Land habe ich bereits viele Werke von dem Nobelpreistraeger gelesen und auch einige Biographien konsumiert.
Er fuehrte ein ausergewoehnliches Leben, staendig verfolgt fuer seine politische Ueberzeugung und doch voller patriotischer Liebe fuer sein Land und sein Volk.
Er lebte viele Jahre als Botschafter in Europa, Asien und in Mexiko.
Seine 3. Ehefrau, Matilde Urrutia, verfasste ein Buch ueber ihr Leben mit ihm. Voller Einfuehlungsvermoegen schilderte sie ihre tiefe Liebe und viele Ereignisse aus deren gemeinsamen Leben bis nach dem Tod Nerudas.
Obwohl Pablo Neruda an einem Krebsleiden erlag, so folgt sein Tod doch nur wenige Tage dem gewalttaetigen Ableben der Regierung Allendes. Als ueberzeugter Kommunist sah er fuer sein Volk nach der Uebernahme Pinochets keine Hoffnung mehr. Viele Jahre lang wurden seine Werke verboten.
Heute ist Pablo Neruda wieder in aller Munde und es ist auch moeglich seine Haeuser zu besichtigen.
La Chascona war sein Domizil in Santiago, welches er als nach dem wilden Wuschelkopf Matildes benannte.
Gestern haben Carlos und ich einen Ausflug dahin unternommen und so fuehlte ich mich doch gleich ein bisschen mehr verbunden. Ich entdeckte Gegenstaende von denen Matilde in ihrem Buch berichtete und wusste genau wo und wie diese gekauft wurden.
Das nenn ich Geschichtsunterricht bzw. Landeskunde hautnah!
In Chile wurde ich schon gleich zu Anfang auf verschiedene Persoenlichkeiten aufmerksam.
Beispielsweise auf den Folkoriker Victor Hara, der unter Pinochets Militaerputsch grausam gefoltert und ermordet wurde.
Ich persoenlich empfinde Chile als ein Land voller Poeten, Dichter und Liedermacher. Roberto Bolano, Gabriela Mistral und Violetta Parra, um nur einige Namen zu nennen.
Der Nationalheld Chiles ist jedoch der Dichter Pablo Neruda. Waehrend meines Aufenthaltes in diesem Land habe ich bereits viele Werke von dem Nobelpreistraeger gelesen und auch einige Biographien konsumiert.
Er fuehrte ein ausergewoehnliches Leben, staendig verfolgt fuer seine politische Ueberzeugung und doch voller patriotischer Liebe fuer sein Land und sein Volk.
Er lebte viele Jahre als Botschafter in Europa, Asien und in Mexiko.
Seine 3. Ehefrau, Matilde Urrutia, verfasste ein Buch ueber ihr Leben mit ihm. Voller Einfuehlungsvermoegen schilderte sie ihre tiefe Liebe und viele Ereignisse aus deren gemeinsamen Leben bis nach dem Tod Nerudas.
Obwohl Pablo Neruda an einem Krebsleiden erlag, so folgt sein Tod doch nur wenige Tage dem gewalttaetigen Ableben der Regierung Allendes. Als ueberzeugter Kommunist sah er fuer sein Volk nach der Uebernahme Pinochets keine Hoffnung mehr. Viele Jahre lang wurden seine Werke verboten.
Heute ist Pablo Neruda wieder in aller Munde und es ist auch moeglich seine Haeuser zu besichtigen.
La Chascona war sein Domizil in Santiago, welches er als nach dem wilden Wuschelkopf Matildes benannte.
Gestern haben Carlos und ich einen Ausflug dahin unternommen und so fuehlte ich mich doch gleich ein bisschen mehr verbunden. Ich entdeckte Gegenstaende von denen Matilde in ihrem Buch berichtete und wusste genau wo und wie diese gekauft wurden.
Das nenn ich Geschichtsunterricht bzw. Landeskunde hautnah!
sylvia - 20. Nov, 22:22
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