Es dampft
Die 3-stuendige Faehrfahrt nach Wellington fuehrte uns durch den Marlborough Sound und war super schoen, begleitet von Sonnenschein.
Wir hatten eine traumhafte Sicht vom Wasserweg auf die Welt der Fjorde.
Bei Ankunft hatten wir einen herrlichen Blick auf die Skyline von Neuseelands Hauptstadt.
Der erste Eindruck war fuer uns Landeier recht ungewohnt, ging es hier doch deutlich hektischer und chaotischer zu. So waren wir es schon lang nicht mehr gewoehnt. Doch gefiel uns der Trubel hier ganz gut.
Der Mount Victoria Lookout verschaffte uns zunaechst einen ersten Ueberblick ueber die Stadt Wellington und seine Lage zum Meer.
Ein kleiner abendlicher Stadtbummel bei lauen 14 Grad Celsius fuehrte uns durchs Stadtzentrum, wo wir den Abend mit Bier und Wein bei Grossstadtluft genossen. Der tolle Start auf der Nordinsel machte den Abschied von der Suedinsel nicht ganz so schwer. Auch die erste Nacht war hier sehr gemuetlich, zumal es draussen in Stroemen regnete.
Am naechsten Morgen schauten wir uns die Stadt bei Sonnenschein nun naeher an: Kirchen, Bahnhof, Regierungsgebaeude und abendteuerliche Buerogebaeude. Im Gegensatz zum Nationalmuseum 'Te Papa' wirkten diese fast nebensaechlich. Mit diesem architektonisch faszinierenden Gebaeude identifizieren sich die Wellingtonarier sehr stark, so nennen sie es auch liebevoll 'our place' (unser Platz).
Dies drueckt die neue Verbundenheit mit der Kultur der Maories aus, die zentrales Thema des Museums ist (Maories sind die Ureinwohner Neuseelands). Daneben wird die gesamte Geschichte Neuseelands dargestellt, von der geologischen Entstehung, ueber die europaeische Besiedlung bis zum heutigen Status Quo.
Uns gefiel der Besuch ausserordentlich gut - ein multimediales Erlebnis -, zumal alle Museen in der Landeshauptstadt eintrittsfrei sind.
Am Nachmittag ging es an der Westkueste ueber Wanganui in Richtung Egmont Nationalpark. Geschafft haben wir es bis nach Hawera (ca. 300 km), wo wir unser Nachtlager aufschlugen. An diesem Abend haben wir besonders gruendlich aufgegessen, denn wir wollten die dicken Wolken am naechsten Morgen nicht mehr sehen.
Mittelpunkt des Nationalparkes ist der Berg Taranaki, der aufgrund seiner perfekten Formation mit dem Fudjiama verglichen wird. Wer will den schon hinter Wolken sehen?
Natuerlich war am naechsten Morgen der Himmel klar und wir hatten einen fantastischen Blick auf den schneebedeckten Berg waehrend unserer Fahrt zum Nationalpark.
Nach einem kurzen Spaziergang ging es auch gleich weiter, denn es mussten wieder 300 km gefahren werden.
Ueber den Highway 3 vorbei an Stratford, New Plymouth und Te Kuiti ging es nach Waitomo.
Hier haben wir heute morgen die Gluehwuermchengrotte besucht, die gigantische Tropfsteinformationen besitzt. Highlight war natuerlich die Gondelfahrt durch die Hoehle, welche von 'Milliarden' Gluehwuermchen erleuchtet wird.
Jetzt sitzen wir im Internetcafe in Rotorua. Dieser Ort ist bekannt fuer seinen schwefeligen Geruch, der durch die zahlreichen heissen Quellen verursacht wird, die hier ueberall rumdampfen und blubbern. Man gewoehnt sich schnell an den Duft von faulen Eiern und so wurde ein Stadtspaziergang zum abwechslungsreichen Erlebnis. An dampfenden Wasser- und Schlammloechern ging es weiter vorbei am Strand des Sees Rotorua zu den Touristenattraktionen: den Badehaeusern!
Aufgefallen ist uns, dass der Anteil der maorischen Bevoelkerungsgruppe hier auf der Nordinsel viel groesser ist als im Sueden. Auch scheint die Besinnung auf deren Kultur und Werte staerker ausgepraegt. So finden sich hier viele Stadt- und Strassennamen in maorisch (Waitomo, Rotorua). Einige englische Namen wurden sogar wieder entfernt und wichen den urspruenglichen Bezeichnungen der Ureinwohner.
Zum Beispiel wird der ehemals als Egmont bezeichnete Berg heute wieder Taranaki genannt.
Morgen geht es zum Lake Taupo, vorbei an Geysiren, Vulkanen und vielen anderen Naturwundern. Wir muessen mit unserer Zeit ganz schoen haushalten, denn 2 Wochen sind fuer die Nordinsel ganz schoen knapp...
Doch als gut eingespieltes Team tuefteln wir die beste Reiseroute zusammen!!!
Wir hatten eine traumhafte Sicht vom Wasserweg auf die Welt der Fjorde.
Bei Ankunft hatten wir einen herrlichen Blick auf die Skyline von Neuseelands Hauptstadt.
Der erste Eindruck war fuer uns Landeier recht ungewohnt, ging es hier doch deutlich hektischer und chaotischer zu. So waren wir es schon lang nicht mehr gewoehnt. Doch gefiel uns der Trubel hier ganz gut.
Der Mount Victoria Lookout verschaffte uns zunaechst einen ersten Ueberblick ueber die Stadt Wellington und seine Lage zum Meer.
Ein kleiner abendlicher Stadtbummel bei lauen 14 Grad Celsius fuehrte uns durchs Stadtzentrum, wo wir den Abend mit Bier und Wein bei Grossstadtluft genossen. Der tolle Start auf der Nordinsel machte den Abschied von der Suedinsel nicht ganz so schwer. Auch die erste Nacht war hier sehr gemuetlich, zumal es draussen in Stroemen regnete.
Am naechsten Morgen schauten wir uns die Stadt bei Sonnenschein nun naeher an: Kirchen, Bahnhof, Regierungsgebaeude und abendteuerliche Buerogebaeude. Im Gegensatz zum Nationalmuseum 'Te Papa' wirkten diese fast nebensaechlich. Mit diesem architektonisch faszinierenden Gebaeude identifizieren sich die Wellingtonarier sehr stark, so nennen sie es auch liebevoll 'our place' (unser Platz).
Dies drueckt die neue Verbundenheit mit der Kultur der Maories aus, die zentrales Thema des Museums ist (Maories sind die Ureinwohner Neuseelands). Daneben wird die gesamte Geschichte Neuseelands dargestellt, von der geologischen Entstehung, ueber die europaeische Besiedlung bis zum heutigen Status Quo.
Uns gefiel der Besuch ausserordentlich gut - ein multimediales Erlebnis -, zumal alle Museen in der Landeshauptstadt eintrittsfrei sind.
Am Nachmittag ging es an der Westkueste ueber Wanganui in Richtung Egmont Nationalpark. Geschafft haben wir es bis nach Hawera (ca. 300 km), wo wir unser Nachtlager aufschlugen. An diesem Abend haben wir besonders gruendlich aufgegessen, denn wir wollten die dicken Wolken am naechsten Morgen nicht mehr sehen.
Mittelpunkt des Nationalparkes ist der Berg Taranaki, der aufgrund seiner perfekten Formation mit dem Fudjiama verglichen wird. Wer will den schon hinter Wolken sehen?
Natuerlich war am naechsten Morgen der Himmel klar und wir hatten einen fantastischen Blick auf den schneebedeckten Berg waehrend unserer Fahrt zum Nationalpark.
Nach einem kurzen Spaziergang ging es auch gleich weiter, denn es mussten wieder 300 km gefahren werden.
Ueber den Highway 3 vorbei an Stratford, New Plymouth und Te Kuiti ging es nach Waitomo.
Hier haben wir heute morgen die Gluehwuermchengrotte besucht, die gigantische Tropfsteinformationen besitzt. Highlight war natuerlich die Gondelfahrt durch die Hoehle, welche von 'Milliarden' Gluehwuermchen erleuchtet wird.
Jetzt sitzen wir im Internetcafe in Rotorua. Dieser Ort ist bekannt fuer seinen schwefeligen Geruch, der durch die zahlreichen heissen Quellen verursacht wird, die hier ueberall rumdampfen und blubbern. Man gewoehnt sich schnell an den Duft von faulen Eiern und so wurde ein Stadtspaziergang zum abwechslungsreichen Erlebnis. An dampfenden Wasser- und Schlammloechern ging es weiter vorbei am Strand des Sees Rotorua zu den Touristenattraktionen: den Badehaeusern!
Aufgefallen ist uns, dass der Anteil der maorischen Bevoelkerungsgruppe hier auf der Nordinsel viel groesser ist als im Sueden. Auch scheint die Besinnung auf deren Kultur und Werte staerker ausgepraegt. So finden sich hier viele Stadt- und Strassennamen in maorisch (Waitomo, Rotorua). Einige englische Namen wurden sogar wieder entfernt und wichen den urspruenglichen Bezeichnungen der Ureinwohner.
Zum Beispiel wird der ehemals als Egmont bezeichnete Berg heute wieder Taranaki genannt.
Morgen geht es zum Lake Taupo, vorbei an Geysiren, Vulkanen und vielen anderen Naturwundern. Wir muessen mit unserer Zeit ganz schoen haushalten, denn 2 Wochen sind fuer die Nordinsel ganz schoen knapp...
Doch als gut eingespieltes Team tuefteln wir die beste Reiseroute zusammen!!!
sylvia - 12. Aug, 07:20
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