Unglaublich aber wahr
Nach dem leckeren Sonntagsfruehstueck im Hostel haben wir uns in Richtung Wanaka aufgemacht - zur beliebten Wintersportregion, der Cardrona Skiarea!
Auf dem Weg zur Snowfarm haben wir uns allerdings die ganze Zeit fragen muessen wo denn der Schnee bleibt? Die Fahrt war wieder sehr serpentinenreich und steil bergauf, aber vom Schnee war keine Spur, nur die weit entfernten Bergspitzen trugen weisse Koepfe. Skeptisch ging die Fahrt weiter. Auf dem Berg angekommen gab es ueberraschenderweise und mit kuenstlicher Hilfe doch Schnee. Immerhin genug fuer uns, um eine Tour zu starten. So haben wir die Gunst der Stunde genutzt und uns unter blauem Himmel auf die Bretter geschwungen zu einer Cross Country (Langlauf) Skitour.
Insgesamt sind wir bestimmt 18 km durch die verschneite Praerie gesportet, sogar vor der schwarzen Piste sind wir nicht zurueck geschreckt.
Conny ist auch nur einmal hingefallen (auf der schwarzen Piste), was mit Sicherheit dem 'harten' Training der 'Wilden' (besonders einem ganz speziellen Wilden) zu verdanken ist - Danke!
Sylvie hat sich dagegen mehrmals ihrer Backbremsen bedienen muessen, denn es ist schon was anderes als Abfahrt (zu meiner Skifahrer-Ehre)!
Neuseeland als beliebtes Wintersportgebiet kann von uns nicht empfohlen werden, denn landschaftlich war es nicht sehr abwechslungsreich und wir sind besseres gewoehnt, als Europaer. Zum Olympiatraining allerdings optimal, wie es uns von kanadischen und japanischen Olympiateilnehmern demonstriert wurde.
Zufrieden, gluecklich und gut erschoepft haben wir es uns auf dem Berg gemuetlich gemacht und unsere kaelteste Nacht auf der Bergspitze verbracht. Aber in unserem Buddy war es ganz kuschelig und gemuetlich (wir lieben unseren Buddy!!!).
Mit jedem Meter, den wir den Berg am naechsten Morgen hinter uns gelassen haben, wurde es auch wieder waermer. Allerdings konnte sich das Wetter nicht so recht entscheiden: Sonne, Regen, Wind.
So haben wir den Montag (mal wieder) zum Sonntag gemacht und einen relaxten Tag eingeschoben. Ein bisschen Muskelkater hatten wir ja auch, huest huest.
In Wanaka angekommen sind wir in die 'Puzzle World' gefahren. Dort stehen die Haeuser schief und es gibt ein grossen Labyrinth, in dem man ganz schoen kirre werden kann (wir sprechen aus Erfahrung :o)). Aber zum Glueck gibt es ja Notausgaenge...
Ausserdem konnte man Geduldsspiele machen und sich einigen Illusionen hingeben.
Den naechsten Tag ging es dann in nordwestliche Richtung weiter, sind zwischen den Seen Wanaka und Hawea nach Haast gefahren und hatten (mal wieder) wunderschoene Ausblicke. Am noerdlichen Ende von Hawea haben wir unseren zweiten Berg bestiegen.
Die Waelder sind hier einfach so maerchenhaft, hier muss man einfach Geschichten von Gnomen und Elfen erfinden, wenn das nicht schon jemand gemacht haette...
In Richtung Haast-Pass, der Main Divide (Gebirgsgrenze) passierten wir die Wettergrenze. Hier trennt sich der verregnete Westen vom trockeneren Teil Neuseelands. Die Fahrt war eingesaeumt von Millionen Wasserfaellen, Fluessen und Regenwald.
Haast war so winzig, dass wir gleich zur Jackson Bay weitergefahren sind - einem weiteren Ende der Welt. In der Abenddaemmerung haben wir noch einen Spaziergang zur anderen Seite der Buch gemacht und Pinguine beobachten koennen.
Im Westen (wo einfach alles fliesst) angekommen, hat es die ganze Nacht geregnet. Auch am naechsten Tag sollte die raue und verregnete Westkueste ihrem Namen alle Ehre machen. Wir sind gar nicht aus dem Buddy herausgekrochen, sondern gleich in die Gletscherwelt aufgebrochen - in der Hoffnung auf Besserung. Die sich den ganzen Tag nicht einstellte... Es schuettete von morgens bis abends aus Kuebeln, tonnenweise!
Unglaublich aber wahr sind wir am naechsten Morgen mit Sonnenschein geweckt worden - keine Regenwolke in Sicht. Wir haben uns sofort zur Gletscherwanderung auf dem Fox Glacier angemeldet.
Ueber Geroell und Steine ging es zur riesigen Gletscherzunge, die bestiegen werden sollte. Gigantisch, grandios und bombastisches Wetter haben diese Tour zu einem Highlight werden lassen.
Mal wieder fehlen uns die Worte.
Durch den Sonnenschein motiviert ging es dann zur Wanderung um den Matheson See.
Dort genossen wir einen genialen Blick auf die hoechsten Berge Neuseelands: Mount Cook und Mount Tasman.
Aber nicht genug, noch wartete der Gillespies Beach auf uns. Die letzten Sonnenstrahlen haben wir an diesem Strand aufgenommen und einen wunderschoenen Sonnenuntergang beobachtet. So haben wir diesen absolut surrealen Tag vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl genutzt.
Auf dem Weg zur Snowfarm haben wir uns allerdings die ganze Zeit fragen muessen wo denn der Schnee bleibt? Die Fahrt war wieder sehr serpentinenreich und steil bergauf, aber vom Schnee war keine Spur, nur die weit entfernten Bergspitzen trugen weisse Koepfe. Skeptisch ging die Fahrt weiter. Auf dem Berg angekommen gab es ueberraschenderweise und mit kuenstlicher Hilfe doch Schnee. Immerhin genug fuer uns, um eine Tour zu starten. So haben wir die Gunst der Stunde genutzt und uns unter blauem Himmel auf die Bretter geschwungen zu einer Cross Country (Langlauf) Skitour.
Insgesamt sind wir bestimmt 18 km durch die verschneite Praerie gesportet, sogar vor der schwarzen Piste sind wir nicht zurueck geschreckt.
Conny ist auch nur einmal hingefallen (auf der schwarzen Piste), was mit Sicherheit dem 'harten' Training der 'Wilden' (besonders einem ganz speziellen Wilden) zu verdanken ist - Danke!
Sylvie hat sich dagegen mehrmals ihrer Backbremsen bedienen muessen, denn es ist schon was anderes als Abfahrt (zu meiner Skifahrer-Ehre)!
Neuseeland als beliebtes Wintersportgebiet kann von uns nicht empfohlen werden, denn landschaftlich war es nicht sehr abwechslungsreich und wir sind besseres gewoehnt, als Europaer. Zum Olympiatraining allerdings optimal, wie es uns von kanadischen und japanischen Olympiateilnehmern demonstriert wurde.
Zufrieden, gluecklich und gut erschoepft haben wir es uns auf dem Berg gemuetlich gemacht und unsere kaelteste Nacht auf der Bergspitze verbracht. Aber in unserem Buddy war es ganz kuschelig und gemuetlich (wir lieben unseren Buddy!!!).
Mit jedem Meter, den wir den Berg am naechsten Morgen hinter uns gelassen haben, wurde es auch wieder waermer. Allerdings konnte sich das Wetter nicht so recht entscheiden: Sonne, Regen, Wind.
So haben wir den Montag (mal wieder) zum Sonntag gemacht und einen relaxten Tag eingeschoben. Ein bisschen Muskelkater hatten wir ja auch, huest huest.
In Wanaka angekommen sind wir in die 'Puzzle World' gefahren. Dort stehen die Haeuser schief und es gibt ein grossen Labyrinth, in dem man ganz schoen kirre werden kann (wir sprechen aus Erfahrung :o)). Aber zum Glueck gibt es ja Notausgaenge...
Ausserdem konnte man Geduldsspiele machen und sich einigen Illusionen hingeben.
Den naechsten Tag ging es dann in nordwestliche Richtung weiter, sind zwischen den Seen Wanaka und Hawea nach Haast gefahren und hatten (mal wieder) wunderschoene Ausblicke. Am noerdlichen Ende von Hawea haben wir unseren zweiten Berg bestiegen.
Die Waelder sind hier einfach so maerchenhaft, hier muss man einfach Geschichten von Gnomen und Elfen erfinden, wenn das nicht schon jemand gemacht haette...
In Richtung Haast-Pass, der Main Divide (Gebirgsgrenze) passierten wir die Wettergrenze. Hier trennt sich der verregnete Westen vom trockeneren Teil Neuseelands. Die Fahrt war eingesaeumt von Millionen Wasserfaellen, Fluessen und Regenwald.
Haast war so winzig, dass wir gleich zur Jackson Bay weitergefahren sind - einem weiteren Ende der Welt. In der Abenddaemmerung haben wir noch einen Spaziergang zur anderen Seite der Buch gemacht und Pinguine beobachten koennen.
Im Westen (wo einfach alles fliesst) angekommen, hat es die ganze Nacht geregnet. Auch am naechsten Tag sollte die raue und verregnete Westkueste ihrem Namen alle Ehre machen. Wir sind gar nicht aus dem Buddy herausgekrochen, sondern gleich in die Gletscherwelt aufgebrochen - in der Hoffnung auf Besserung. Die sich den ganzen Tag nicht einstellte... Es schuettete von morgens bis abends aus Kuebeln, tonnenweise!
Unglaublich aber wahr sind wir am naechsten Morgen mit Sonnenschein geweckt worden - keine Regenwolke in Sicht. Wir haben uns sofort zur Gletscherwanderung auf dem Fox Glacier angemeldet.
Ueber Geroell und Steine ging es zur riesigen Gletscherzunge, die bestiegen werden sollte. Gigantisch, grandios und bombastisches Wetter haben diese Tour zu einem Highlight werden lassen.
Mal wieder fehlen uns die Worte.
Durch den Sonnenschein motiviert ging es dann zur Wanderung um den Matheson See.
Dort genossen wir einen genialen Blick auf die hoechsten Berge Neuseelands: Mount Cook und Mount Tasman.
Aber nicht genug, noch wartete der Gillespies Beach auf uns. Die letzten Sonnenstrahlen haben wir an diesem Strand aufgenommen und einen wunderschoenen Sonnenuntergang beobachtet. So haben wir diesen absolut surrealen Tag vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl genutzt.
sylvia - 28. Jul, 23:26
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